Gemeinde Seckach

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Bahnhof Seckach

Seckacher Bahnhof

Bahnhof Seckach
Bahnhof Seckach

Der Bahnhof Seckach ist seit dem Jahre 1887 ein regionaler Bahnknotenpunkt, denn er verknüpft die Badische Odenwaldbahn Heidelberg – Würzburg mit der Madonnenlandbahn Seckach – Miltenberg. In früheren Jahren pulsierte hier das gewerbliche Leben, wenn man nur an den Umschlag von Stückgut- und Expressgutsendungen, des Gipses aus dem Seckacher Gipsbergwerk sowie allerhand landwirtschaftlicher Produkte zurückdenkt. Im Ergebnis wurden ganze Güterzüge zusammengestellt und abgefertigt und nicht zuletzt war bis Anfang der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts auch die Post im Bahnhof untergebracht.Die Verlagerung des Güterumschlags auf die Straße, die Privatisierung von Post und Bahn sowie die Rationalisierung des Bahnbetriebs hat das Bahnhofsgelände und das ehem. Empfangsgebäude selbst leider in einen Dornröschenschlaf versinken lassen. Wo früher bis zu 60 Menschen Arbeit fanden, wird heute alles ferngesteuert. Die Einführung der S-Bahn RheinNeckar im Jahre 2003 hat zwar zu einer spürbaren Renaissance des Bahnfahrens geführt, aber der Bahnhof samt Freigelände stellt nun schon seit zwei Jahrzehnten eine Brachfläche dar. Mit dem Ziel, diesen städtebaulichen Missstand zu beseitigen, hat sich die Gemeinde Seckach im Rahmen der Städtebaulichen Sanierungsmaßnahme „Ortsmitte Seckach II“ auch die Revitalisierung des ehem. Empfangsgebäudes auf die Fahnen geschrieben; der Kauf des Gebäudes durch die Gemeinde im Jahre 2008 ist ein deutliches Indiz für diesen Willen. Konkret ist daran gedacht, dem Gebäude durch gewerbliche Nutzungen wieder Leben einzuhauchen. Im Mittelpunkt dieser Bemühungen steht hierbei die Absicht, den Reisenden wieder beheizte Wartemöglichkeiten und Toiletten zur Verfügung zu stellen. 

Um für sich selbst und für potentielle Investoren einen Überblick über die hierfür erforderlichen Investitionen (Sanierung und Umbau) zu bekommen, hat der Gemeinderat im April 2012 bei der Dreger-Immobiliengruppe in Aschaffenburg eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Potentielle Investoren und Nutzungsinteressierte dürfen sich gerne jederzeit bei Bürgermeister Thomas Ludwig, Tel.: 06292 9201-11 oder per E-Mail melden.