Rathaus Aktuell: Gemeinde Seckach

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Ukraine

Autor: Frau Weber
Artikel vom 22.03.2022

Informationen zu den Folgen des Ukrainekriegs

Zum letzten ermittelten Stand am 12.09.2022 betrug die Gesamtzahl der in Baden-Württemberg erfassten Flüchtlinge aus der Ukraine insgesamt 126.655 Personen. Davon befanden sich 2.110 Flüchtende in Landeserstaufnahmeeinrichtungen (LEAs). Im Neckar-Odenwald-Kreis hatten zu diesem Zeitpunkt 1.564 (Vorwoche: 1.490) Menschen aus der Ukraine eine Bleibe gefunden, womit die Aufnahmeverpflichtung zu 98,4 % (Vorwoche: 97,3 %) erfüllt war. An Neuzugängen in die LEAs waren vom 01. – 08.09.2022 insgesamt 2.441 Personen zu verzeichnen, davon 1.345 Flüchtende aus der Ukraine (55 %).

 

Dringend Unterkünfte für Geflüchtete aus der Ukraine gesucht!

Aufgrund hoher Zugangszahlen von ukrainischen Geflüchteten sucht die Gemeinde Seckach für die kommunale Anschlussunterbringung Wohnraum. Der Zustrom an heimatlos gewordenen Menschen nimmt weiter zu; eine schnelle Änderung dieser Entwicklung ist nicht zu erwarten. Für die Gemeinde Seckach hat das Landratsamt eine aktuell bestehende Aufnahmeverpflichtung von 12 Personen errechnet und für die nächsten sechs Monate muss mit einem Zugang von weiteren 38 Personen gerechnet werden. Deshalb benötigen wir weiterhin Unterkünfte, die zur Flüchtlingsunterbringung geeignet sind. Für die Anschlussunterbringung kommen vor allem abgeschlossene Wohnungen in Frage.

Falls Sie über solchen Wohnraum verfügen und diesen bereitstellen können, bitten wir um eine entsprechende Meldung an das Bürgerbüro der Gemeinde Seckach (Tel. 06292/ 9201-12 oder Mail: buergerbuero(@)seckach.de). Neben Ihren Kontaktdaten werden insbesondere die einschlägigen Informationen zum Mietobjekt (Lage, Größe, Verfügbarkeit, Heizungsart, Mietpreisvorstellung, Renovierungsbedürftigkeit usw.) benötigt. Unabhängig davon dürfen geflüchtete Menschen aus der Ukraine aber auch weiterhin gerne von Verwandten oder Freunden aufgenommen werden. In diesem Fall bittet die Gemeindeverwaltung um zeitnahe Mitteilung, wer unter welcher Anschrift bei wem unterkommen konnte.

 

Beantragung von Leistungen

Aus der Ukraine geflüchtete Menschen haben grundsätzlich einen Anspruch auf Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) II oder XII. Übergangsweise kann es noch zu einer Gewährung von Leistungen nach dem AsylbLG kommen. Detaillierte Informationen zu den Antragsverfahren erhalten Sie auf der Homepage des Neckar-Odenwald-Kreises unter https://www.neckar-odenwald-kreis.de/ukraine.html (Leistungen).

Hier die einschlägigen Telefonnummern: Jobcenter Mosbach: 06261/ 6756-0, Jobcenter Buchen: 06281/ 5647-0, Sozialamt: 06261/ 84-2250, -2257 oder -2258

Ansprechpartner AsylbLG: Mosbach: 06261/ 84-1430, 1432, 1496 oder 1443, Buchen: 06281/ 5212-1423, 1495 oder 1492

Wegen der Ausstellung eines Behandlungsscheins wenden Sie sich bitte an die Tel.Nr.: 06261/ 84-1498.

Sollte noch weitergehender Informationsbedarf bestehen, stehen die Ansprechpartner der Hotline unter der Telefonnummer 06261/ 84-4000 zur Verfügung.

 

Unterstützung beim Ausfüllen von Anträgen und anderen Fragen

Ansprechpartnerin beim Caritasverband Neckar-Odenwald-Kreis e.V. ist die Integrationsmanagerin Frau C. Langer, Tel. mobil: 0152/ 02081510, E-Mail: im1(@)caritas-nok.de. Bitte vereinbaren Sie unbedingt telefonisch einen Termin!!

 

Allgemeine Informationen zum Verfahren, den Anträgen usw.

Das Land Baden-Württemberg hat auf seiner Internetseite unter der Adresse https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/infos-zum-ukraine-krieg/ Informationen rund um die Ukraine-Krise sowie die Geflüchteten in verschiedenen Sprachen zusammengestellt. Insbesondere werden dort auch viele wichtige Fragen (FAQ) beantwortet. Darüber hinaus wurde vom Ministerium der Justiz und für Migration eine telefonische Hotline eingerichtet. Diese ist mit russisch und ukrainisch sprechenden MitarbeiterInnen besetzt und werktäglich zwischen 8.30 und 17.00 Uhr telefonisch unter folgender kostenlosen Rufnummer erreichbar: 0800/ 7022-500.

 

CLEVERLÄND – Zusammen Energie sparen

Mit der am 13.09.2022 gestarteten Kampagne "CLEVERLÄND" will Baden-Württemberg die BürgerInnen zum Energiesparen animieren. Das Ziel, die Gasspeicher zu füllen, steht und fällt mit Einsparanstrengungen der Wirtschaft und der privaten Haushalte. Seit dem 16.09.2022 tourt für sechs Wochen eine Roadshow durchs Land und macht an 24 Orten Station, um die BürgerInnen zu beraten und für das Energiesparen zu sensibilisieren. Das Umweltministerium steuert Tipps in einem "Energiesparbüchle" bei und an den Schulen soll es einen Energiesparwettbewerb geben. Gleichzeitig veröffentlichte das Land für verschiedene Bereiche Tipps, wie clever Energie gespart werden kann. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Themen: Clever heizen, Clever lüften, Clever kochen, Clever kühlen, Clever waschen, Clever elektrisieren, Clever mobil sein, Clever Wärme erzeugen und Clever dämmen. Diese werden wir Zug um Zug im Mitteilungsblatt veröffentlichen; in dieser Ausgabe als Beispiel die Tipps zum cleveren Heizen.

ACHTUNG: Die genannten Einsparpotenziale sind Durchschnittswerte. Sie gelten für einzelne Maßnahmen und sind, da sie sich gegenseitig beeinflussen können, nicht alle addierbar. Abhängig vom individuellen Verhalten und dem Gebäudestandard sind Abweichungen nach oben oder unten möglich. Die Angaben über die Einsparpotenziale erfolgen deshalb auch ohne Gewähr.

Clever heizen

Mach mal Pause!

Bei alten Heizanlagen sind Umwälzpumpen fast immer versteckte Stromfresser. Oft sind sie zu groß ausgelegt und laufen unnötig auf höchster Stufe oder sie sind, unabhängig vom Heizbetrieb, die ganze Nacht und sogar ganzjährig in Betrieb. Hocheffizienzpumpen verbrauchen oft weniger als ein Fünftel des Stromes. Pro Jahr kann das bis zu 190 € sparen.

Rundum eingepackt

Sind im Heizungskeller die Heizungs- und Warmwasserrohre ungedämmt? Dann verpufft viel Wärme im Keller. Isolieren lohnt sich nicht nur, sondern ist sogar gesetzlich vorgeschrieben. So können Sie im Jahr etwa 130 € sparen.

Zu viele Grade

Zu hohe Raumtemperaturen sind nicht nur ungesund und steigern die Gefahr von Erkältungen, sondern kosten auch unnötig Energie und Geld. Je besser die Wärmedämmung, umso weniger Kälte strahlen die Wände ab, so dass schon niedrigere Temperaturen als behaglich empfunden werden. Für Wohn- und Arbeitsräume sind um die 20 Grad ausreichend, für die Küche 18 Grad, das Schlafzimmer 17 Grad und für die Toilette 16 Grad. Jedes Grad Raumtemperatur weniger spart etwa sechs Prozent Heizkosten. Das sind pro Jahr ungefähr 1,80 € pro qm Wohnfläche.

Auf vielen Heizungsthermostaten finden sich statt Grad-Angaben nur Ziffern von eins bis fünf. Die Ziffern stehen dabei für unterschiedliche Temperaturen: 1 entspricht in der Regel 12 Grad Celsius, 2 entspricht in der Regel 16 Grad Celsius, 3 entspricht in der Regel 20 Grad Celsius, 4 entspricht in der Regel 24 Grad Celsius und 5 entspricht in der Regel 28 Grad Celsius. Die genauen Temperaturen können sich je nach Thermostat etwas unterscheiden. Das Thermostat regelt die Heizung so, dass es bei der eingestellten Temperatur automatisch abriegelt. Fällt die Temperatur unter den eingestellten Wert, öffnet sich das Ventil im Thermostat wieder. Daher ist es wichtig, dass das Thermostat nicht abgedeckt oder sich etwa hinter einem Möbelstück befindet.

Alles geregelt

Die Nachtabsenkung bei der Heizung ist schon lange Standard, aber es geht noch individueller: persönliche Heizzeiten kann man bequem über elektronische Thermostatventile programmieren. Pro qm Wohnfläche bringt das eine Einsparung von ungefähr 3,60 € jährlich.

Raus mit der Luft

Drehen Sie die Entlüftungsschrauben an den Heizkörpern zweimal im Jahr, insbesondere zu Beginn der Heizperiode, zum Entlüften auf. Einfach, clever und spart bis zu 50 € jährlich.

Zumachen ja, zustellen nein

Schließen Sie in der Heizperiode die Türen, lassen Sie nachts die Rollläden oder Rollos herunter und ziehen Sie die Vorhänge zu. Stellen Sie Heizkörper nicht mit Möbeln zu und decken Sie diese nicht mit Verkleidungen ab.

(Fortsetzung in der nächsten Ausgabe)

Kontaktdaten

Kontakt

  • Bürgermeisteramt Seckach
  • 74743 Seckach
  • Telefonnummer 06292 9201-0
  • Faxnummer 06292 9201-22
  • E-Mail schreiben

Öffnungszeiten Bürgerbüro

  • Telefonnummer 06292 9201-12
  • Montag bis Freitag:08:00 Uhr bis 12:30 Uhr
  • Montag & Mittwoch:16:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Öffnungszeiten übrige Verwaltung

  • Telefonnummer 06292 9201-0
  • Montag bis Freitag:08:30 Uhr bis 12:00 Uhr
  • Mittwoch:16:00 Uhr bis 18:00 Uhr

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