Gemeinde Seckach

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Leben & Wohnen

Arbeitskreis Soziales Netzwerk

Im Detail

Aufgrund Ihrer Hinweise könnten hier Themen erörtert werden wie z.B. Hilfsangebote für Senioren zu verbessern, günstige Fahrgelegenheiten zu den Caritasläden zu organisieren bzw. Einkaufs- und andere Fahrdienste ins Leben zu rufen, aber auch die Nachbarschaftshilfe auszubauen und das soziale Miteinander zu verbessern. Außerdem kann über Erziehungshilfen für junge Familien, Unterstützungsangebote für Menschen in Not oder auch eine „Senioren-WG“ diskutiert werden. Weiterhin könnten die Integration von Neubürgern und Übersiedlern sowie die gegenseitige Unterstützung der Generationen „Jung hilft Alt/ Alt hilft Jung“ Themen dieses Arbeitskreises sein. Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger haben uns in großer Zahl die Mitwirkung bei einem solchen Arbeitskreis signalisiert. Wir bitten Sie deshalb jetzt, sich zu melden, und den Arbeitskreis Soziales Netzwerk durch Ihre Mithilfe zu unterstützen.

In der Rückschau kann man heute ohne jegliche Einschränkung sagen, dass die Aktivitäten des Arbeitskreises Soziales Netzwerk ein großer Segen für unsere Gemeinde und ihre Bürgerschaft sind. Insbesondere die beiden Kernanliegen aus der Bürgerumfrage wurden vollumfänglich umgesetzt, denn seit dem 01. August 2009 gibt es in Seckach einen ehrenamtlichen Fahrdienst für ältere bzw. in ihrer Mobilität eingeschränkte Mitbürger und im Juli gründete sich in Seckach der Verein Zeitbank 55+, was nichts anderes bedeutet, als dass es seit dieser Zeit in unserer Gemeinde organisierte Nachbarschaftshilfe unter dem Motto „Jeder kann was“ gibt. Doch damit nicht genug: der Unterarbeitskreis „Mobil mit Bus und Bahn“ sorgt dafür, dass die Angebote des Öffentlichen Personennahverkehrs noch bekannter werden, eine Strickstube führt jung und alt zusammen und schließlich stehen seit dem Jahre 2012 auch erfahrene Mitbürger für die Unterstützung bei Behördengängen bereit.

Moderatoren:
Maxi-Monika Thürl

Schriftführerin:
Kerstin Frank

Aktuelle Informationen

Fahrdienst

Der Arbeitskreis „Soziales Netzwerk“ bietet einen Fahrdienst an. Personen aus der Gesamtgemeinde Seckach, deren Mobilität eingeschränkt ist und welche keine verfügbaren Angehörige haben, können den Fahrdienst für Fahrten zum Einkaufen, zum Arzt, um einen Besuch oder einen Stadtbummel zu machen usw. in Anspruch nehmen. Es werden allerdings keine erstattungsfähigen Krankenfahrten übernommen. Auch Zimmerner Bürger und Bürgerinnen können den Fahrdienst  benutzen. Eine  Verstärkung des Fahrerteams durch Zimmerner  Fahrer/innen wäre willkommen! Bei Interesse bitte bei der Fahrdienstzentrale melden. Für die Fahrten wird eine Aufwandsentschädigung von 0,30 € je gefahrenen Kilometer erhoben. Der Fahrtwunsch muss mindestens einen Tag im Voraus bei der Fahrdienstzentrale angemeldet werden. Die Fahrdienstzentrale ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr unter folgender Rufnummer zu erreichen: Tel.: 06292 288015.

UAK "Ämterhilfe"

Eine Gruppe beruflich vorqualifizierter Ehrenamtlicher des Arbeitskreises „Soziales Netzwerk Seckach“ hilft beim Verstehen und Ausfüllen von Formularen und ist bei der Vorbereitung von Antragstellungen behilflich. Die Ämterhilfe kann von allen Bürgern und Bürgerinnen der Gemeinde Seckach in Anspruch genommen werden.

Beispiele für mögliche Hilfeleistungen:

  • Hilfe für die Vorbereitung von Anträgen auf Arbeitslosengeld, Sozialwohnung, Rente u.a.
  • Hilfe beim Stellen von Anträgen auf  Grundsicherung, Pflegestufe, Reha u.a. 
  • Hilfe bei sprachlichen Problemen
  • „Übersetzung“ von Behördenschriftstücken
  • Unterstützung beim Schreiben von Behördenbriefen
  •  Begleitung zu Behörden

So ist die Ämterhilfe zu erreichen:
über die Fahrdienstzentrale, Tel.: 06292 288015:
Montag bis Freitag 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr;
über das Haarstudio Ganske, Tel.: 06292 205323:
Montag bis Freitag 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Samstag 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr

SECKACHER FAHRDIENST – GROßER GEWINN FÜR DIE GEMEINDE

Der Seckacher „Fahrdienst“, der sich 2009 unter dem „Dach“ des Arbeitskreises Soziales Netzwerk gegründet hat, ist nicht nur nach Aussage von Bürgermeister Thomas Ludwig ein wahrer Segen für die Gemeinde und vor allem für die Mobilitätserhaltung der älteren Generation, er kann mit derzeit fast 350 Fahrten pro Jahr auch als absolute Erfolgsgeschichte gesehen werden. Dies belegt auch die

Seite www.menschenunderfolge.de des Bundesverkehrsministeriums in einer Anerkennungsurkunde. Im Beisein des Bürgermeisters sowie Iris Bronner als Koordinatorin zur Gemeindeverwaltung, des Fahrdienstkreises und des großen ehrenamtlichen Fahrerteams resümierten Sprecherin Maxi-Monika Thürl und „Finanzexpertin“ Maximiliane Brenneis das Berichtsjahr 2012 im Klinge-Gasthaus „St. Benedikt“. Dabei wurde noch einmal deutlich, dass der Fahrdienstkreis, der von Maxi Brenneis, Rita Depta, Margot Eberle, Kerstin Frank, Helga Geisler, Josef Kowatschitsch, Elfriede Reichert, Elfriede Trenkle und Maxi-Monika Thürl getragen wird, sich zur Organisation von Veranstaltungen der Gemeinde, Ausweitung des Vermittlungsdienstes der Fahrdienstzentrale auf die neue „Ämterhilfe“ oder auch der Grenzen der Einsatzbereitschaft viermal getroffen hatte. Die drei Mitarbeiterinnen der Fahrdienstzentrale müssen je Fahrt mindestens drei Telefonate führen. An der Spitze stand die Vermittlung von 184 Fahrten zum Zweck physiotherapeutischer Behandlung, gefolgt von 83 Fahrten zu ärztlicher Beratung oder ärztlicher Behandlung, 26 Fahrten für Besuche in Alten- und Pflegeheimen und schließlich auf Bahnhofsfahrten, Besorgungen, Fußpflege- und Frisörtermine sowie Veranstaltungsbesuche. In Seckach wurden die 95 Fahrten von 15, in Großeicholzheim die 245 Fahrten von 10 Fahrern und Fahrerinnen durchgeführt. Dieses „Mißverhältnis“ ist vermutlich der einzige Wermutstropfen in der Erfolgsbilanz des Fahrdienstes, und der Organisationskreis würde sich dringend noch einige Fahrwillige im Kernort wünschen, um zum einen das derzeitige Team etwas zu entlasten und zum Zweiten Mobilitätseingeschränkter Menschen in der Gemeinde auch weiterhin helfen zu können. Im Jahr 2012 standen für den Fahrdienst 35 Fahrer und 3 Begleitpersonen zur Verfügung. Von den Begleitpersonen war eine in mehrfachem Einsatz. Bei den Fahrern handelt es sich in sieben Fällen um Ehepaare, bei denen ein Partner zur Aushilfe bei Engpässen bereit steht. Bis Ende 2012 schieden 7 Fahrer aus unterschiedlichen Gründen aus dem Fahrdienst aus, vor allem wegen Krankheit oder Wohnortwechsel. Die aktuelle Zahl von Fahrern und Begleitpersonen beträgt zu Beginn des Jahres 2013, also im Augenblick 3 plus 28. „Es ist also eine gegenläufige Entwicklung von Fahrgast- und Fahrerzahlen zu beobachten“, so Maxi Thürl weiter in ihrem Bericht. Das soziale Engagement Seckacher Bürger habe beispielhaft über Seckach hinaus gewirkt, denn 2012 erreichten 12 Anfragen aus anderen Gemeinden den Seckacher Fahrdienst. Es seien Gespräche geführt und allen Anfragenden Informationsmaterial zugesandt worden. Darüber hinaus hatte der Seckacher Fahrdienst 2012  sich bei der  Eurokommunale in Gazzada-Schianno, dem Seckacher Bahnhofsfest „Bahnhofs(t)räume“, dem Seckacher Seniorennachmittag im Rahmen der Demografiewoche, dem internationalen Zeitbanktreffen in Seckach und bei der Interessengruppe “Generationennetzwerk“ in Boxberg zu präsentieren. Über die Ansprüche an den Fahrdienst und das Aufzeigen seiner Grenzen wusste abschließend Maximiliane Brenneis einiges zu berichten.